Montag, 5. November 2007
es gibt Momente im Leben, indenen würde man am liebsten in andere reinschlüpfen können. Genau das würde ich jetzt gern tun, denn vielleicht würde ich dann verstehen was mir so unverständlich scheint. An einem Dienstag Abend glaubte ich den schönsten Abend seit langem verbracht zu haben. Ein umwerfender Mann, der genau das zu tun scheint was man sich wünscht. Hier und da eine flüchtige Berührung und es wurden Gefühle wach. Ein wunderbarer Kuss folgte, so ein Kuss der die Lippen vibieren lässt...Über das Wochenende verließ ich die Stadt. Er meldete sich des öfteren, ich vermisste ihn er mich auch so schien es. Ich fuhr einen Tag früher zurück und verbrachte einen schönen Abend mit ihm.. auch eine schöne Nacht. Es gab noch ein Frühstück und ich verschwand mit der Absicht und seiner Bitte am Abend wieder vorbeizukommen. Ich möchte nicht sagen, dass die Verliebtheit mich schon übermannte, aber ich hatte dieses Kirbbeln. Leider hatte meine weibliche Intuion mit getäuscht. Er rief mich an, es soll wohl einfach nicht sein, er sei sich nicht sicher über seine Gefühle. Dem Rest konnte ich nur schwer folgen, irgendetwas schien mit die Kehle zuzuschnüren. Weniger wegen der Abweisung mehr aus der Tatsache heraus, dass ich keine ganze Woche voller Nachrichten und Zuneigungen anscheinend falsch interpretiert hatte. Das Problem an der Sache ist, dass seine beste Freundin auch eine gute Freundin von mir wurde und ich ihn über sie kennenlernte. Mein Geühl sagt mir er möchte das Risiko nicht eingehen, dass die Sache schiefläuft und seine Freundschaft darunter leidet. Diese Freundin wiederrum versucht mich zu überzeugen, dass er ein Bindungsproblem hat und ihm der Zeitpunkt nicht passt, er aber Gefühle für mich habe. Ist ja alles gut und schön, aber was habe ich davon? hat mich meine Intition getäuscht? versteh ich Zuneiungen nicht mehr? Ehrlich gesagt hoffe ich er hat Angst vor etwas festem bekommen, so kann mir die Illusion erhalten, ich sei doch mehr als ein schneller Flirt, denn das wäre ich gern. Aber am Schluss hieß es dem gesellschaftlichen Frieden wegen "Lass uns gute Freunde werden" Aber manchmal wünscht man sich dann insgeheim doch etwas anderes.