Samstag, 22. September 2007
Studiengebühren und andere bildungspolitsche Tiefpunkte
Sind die Studiengebühren wirklich das Problem für die schwindenden Zahlen der Studenten an Hochschulen? Klar sie sind eine zusätzliche finanzielle Belastung die man zu tragen hat. Und es bleibt ja nicht bei 500€ hinzu kommen ja noch Verwaltungsaufschläge und und und.... Wen wundert es, dass viele Eltern diese Belastung die sie zweifelsohne mittragen müssen scheuen. Allerdings liegt ,meiner Meinung nach, das Problem noch viel tiefer. Oft höre ich auf Familienfeiern "die Kinder sollen doch etwas Richtiges lernen, erst mal eine Lehre, das Studim schützt dich nicht vor der Arbeitslosigkeit".(Ich möchte an diesem Punkt keine Debatte über die Schwarzmalereien mancher älterer Generationen starten). Zu meinem Bedauern muss ich berichten, dass der Großteil meiner Verwandtschaft diesem "Rat" gefolgt ist und sich trotz guter Fachabschlüsse oder sogar Abitur gegen ein Studium entschied. Ich kann somit allen Studien die besagen, dass Kinder aus Arbeiterfamilien seltener studieren, als die einer Akademikerfamilie nur zustimmen, allerdings meiner Meinung nach nicht wegen des Geldes,, sondern der Einstellung wegen. Wie viele junge Menschen setzen sich gegen ihre Eltern durch, wenn diese sagen "mache erst einmal eine Ausbildung, dass ist was Richtiges" ? Zu wenige wie man sieht....
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